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Dreiklang 



Hauptanliegen der Gebetswoche

Publikationsdatum: 2007-01-16

Menschliches Leid lindern:
Hauptanliegen der Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18. bis 25. Januar 2007

Aufruf zur Bekämpfung von Armut und Aids

ROM, 16. Januar 2007 (ZENIT.org).- In der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen sind die Gläubigen aufgerufen, sich mit vereinten Kräften der Linderung des menschlichen Leids anzunehmen, das vor allem mit Armut und Aids verbunden ist.

Der thematische Schwerpunkt, der auch im Motto „Das Schweigen brechen“ zum Ausdruck kommt, schöpft aus den Erfahrungen christlicher Gemeinschaften in der südafrikanischen Region Umlazi in der Nähe von Durban, einer Region, die schwer von Arbeitslosigkeit und Armut, aber vor allem von HIV/AIDS betroffen ist. Schätzungen zufolge sind 50 Prozent der Bevölkerung von Umlazi mit dem Virus infiziert.

Wie der Ökumenische Rat der Kirche berichtete, stellt die sichtbare Einheit aller Christen für die Kirchen in Umlazi, die ihre Arbeit unter diesen Bedingungen leisten, „weitaus mehr als ein theologisches Konzept dar. Die Kirchen könnten nur dann Werkzeug der Heilung werden, wenn sie selbst geheilt, wenn sie wahrhaft der eine Leib Christi seien.“

Das menschliche Leid, das durch die HIV/AIDS-Pandemie und andere zerstörerische Kräfte hervorgerufen werde, „fordert den gespaltenen Kirchen fast übermenschliche Anstrengungen ab. Christen und Kirchen können jedoch das Schweigen brechen, sie können mit einer Stimme sprechen und sie können als ein Leib handeln – in Einheit und Barmherzigkeit“.

Das Schriftwort „Christus macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen“ (Mk 7,37) steht im Mittelpunkt der Gebetswoche, die seit 1968 jedes Jahr vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) vorbereitet und traditionsgemäß vom 18. bis zum 25. Januar begangen wird.

Die Materialien für die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2007, die die beiden genannten Einrichtungen angefertigt haben, umfassen eine Einführung in das Thema, den Entwurf eines ökumenischen Gottesdienstes, der an den liturgischen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontext der jeweiligen Ortsgemeinden angepasst werden sollte, biblische Meditationen und Gebete für die „acht Tage“, weitere Gebete aus Südafrika, das die Gebetswoche vorbereitet hat, und einen Überblick über die Situation der Ökumene in diesem Land.

„Das biblische Leitwort stammt aus einer Heilungsgeschichte des Markusevangeliums und ist ein Ruf des Erstaunens über das vollmächtige, Menschen verändernde Handeln Jesu“, heißt es in der Einführung. „Das Schweigen brechen und gemeinsam neu hinhören und hinsehen lernen – dazu rufen in diesem Jahr die Christinnen und Christen Südafrikas die ökumenische Gemeinschaft der Kirchen auf.“ Die Gebetswoche für die Einheit der Christen biete einen „Raum, um für die Einheit zu beten und sich durch Christus neu zu einem gemeinsamen Reden und Handeln befähigen und ermutigen zu lassen“.

Eine Eucharistiefeier mit Papst Benedikt XVI. in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern am Vorabend des Fests der Bekehrung des Völkerapostels markiert den Abschluss der Gebetswoche.

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