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Die Pfarrer von St. Georg

vom   bis   Name   geboren   geweiht   
01.09.1966   07.04.1999   Ernst Eckardt   21.01.1938  29.06.1962    
01.09.1999   31.12.2007  Robert Henning  09.06.1942   26.06.1966    
01.01.2008   30.06.2012  Dr. Wolfgang Schönefeld  09.04.1954      
01.07.2012  dato  Marcellus Klaus       


10 Jahre Pfarrer R. Henning

Liebe Gemeindemitglieder von St. Georg !

Von den Redakteuren unseres Georgsblättchens wurde ich gebeten, ein paar Worte für dieses Heft zu schreiben. Welches Thema wählt man? Das was Ostern bedeutet? Die Ökumene? Die Maiandachten und die Marienverehrung? Die kommenden Wahlen? Die anstehenden Strukturreformen im Bistum? Usw...

In wenigen Monaten sind es 10 Jahre, dass ich als Pfarrer von St. Georg meinen Dienst hier in der Gemeinde angetreten habe. Da kann man wohl schon mal etwas Rückblick halten.

Äußerer Rückblick: Vieles haben wir in diesen 10 Jahren geschafft bzw. erhalten: Ich nenne als erstes den äußeren Anstrich unseres Gemeindezentrums (die Farbe beginnt nun schon wieder abzublättern) und die Anbringung der Georgstafel über dem Eingang. Dann die Bestuhlung und Betischung unseres Saales, die neue Küche und die Renovierung des kleinen Saales. Die Renovierung der zwei Gruppenräume und der dazwischen liegenden Küche und Toilette. In der Kirche die St. Georgsskulptur. Dann die „Polsterung“ der Kirchenbänke, die neuen Lampen und das Malern der Kirche. Nicht zu vergessen, die Sanierung der rechten Außenwand, die abzurutschen drohte.

So ein äußerer Rückblick ist leicht. Hier sind greifbare Fakten gefragt.
Ein Rückblick auf innere Strukturen, Fortschritte und Entwicklungen darzustellen ist weit schwieriger.

Ich denke, es so sagen zu dürfen. Wir sind zwar eine etwas überalterte, aber doch auch eine lebendige Gemeinde. Viele engagieren sich und sind interessiert. Ich nenne nur beispielhaft die verschiedenen Familienkreise, das ökumenische Interesse, die Glaubensseminare, die große Helferinnenrunde, die Kleinkindgottesdienste, die zahlreichen Küster, Lektoren und Kommunionhelfer, die Kirchenreinigung, das Sauberhalten des Umfeldes, den Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, die mitdenken und mit verantworten. Das alles und nicht zu vergessen, die „im Kämmerlein“ betende Gemeinde, ist nicht selbstverständlich. Eine Gemeinde, in der sich viele engagieren und je auf ihre Art und Weise sich einbringen, ist auf einem guten Weg. Zugleich wappnet sie sich für die Zukunft, wo es weniger Priester gibt und manches, was für eine lebendige Gemeinde wichtig ist, von den Gemeindemitgliedern getragen werden muss. Gehen wir deshalb mit Glauben, Hoffnung und Vertrauen in das zweite Jahrzehnt unseres Jahrhunderts. Wachsen wir mit unserer „Mutter“ St. Lorenz, aus der wir 1967 hervorgegangen sind, wieder zusammen, ohne unsere Identität zu verlieren. So wie es in einer Familie ist, in der es Kinder unterschiedlichster Charaktere und Begabungen gibt und die dennoch eine Familie ist und in der jeder seinen Platz und seine Daseinsberechtigung hat.

So grüßen Sie herzlich
Ihre Pfarrer Dr. W. Schönefeld und R. Henning

Das Haus St. Georg [60 KB]


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