Ihr sollt nicht kommen, dem Trott der Gewohnheit folgend, dem Zwang der Verhältnisse dienend, dem Druck des Gebotes gebeugt:
ohne Wunsch, ohne Willen, ohne Freiheit. ohne Freude.
Mit der Liebe, die nichts für sich behält, lade ich euch ein. Als Bruder, als Freund, als der, dem ihr alles bringen dürft,
was euch freut, was euch quält, was euch ängstigt, was euch zornig macht, warte ich auf euch.
Als der, der eure Hingabe fordert, euren Einsatz verlangt, euer Ja zum Bruder will, rufe ich euch her.
Damit ihr gesättigt sättigen könnt, damit ihr getröstet Trost verschenkt, damit ihr geliebt zu Liebenden werdet.
Christa Peikert-Flaspöhler
|
|
|