 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Veranstaltungen |
|
|
Kenia - Kurzbericht
|
Unsere Gemeinde hilft auch dort, wo Hunger und Armut den Alltag bestimmen. Wir unterstützen verschiedene Hilfsprojekte in Tiwi an der Ostküste Kenias:
1. Wir verkaufen hier Engel, die Frauen in Kenia häkeln, um sich und ihren Kindern den Lebensunterhalt zu verdienen. 2. Wir haben einen Kindergarten ausgebaut und eingerichtet, in dem 53 Kinder täglich betreut werden und sogar ein Frühstück bekommen. 3. Mit Hilfe von Spenden aus unserer Gemeinde konnten Küchenutensilien gekauft werden. An einer Schule wurde eine Schulspeisung eingerichtet, d. h., alle Kinder bekommen ein abwechslungsreiches, gesundes Mittagessen, was wohl einmalig für diese Region ist. 4. Zurzeit richten wir eine Schule ein, d. h., die Klassenräume werden ausgebaut, gestrichen und für die Kinder werden von einem einheimischen Schreiner Pulte angefertigt, damit sie nicht mehr auf der Erde sitzen müssen. Auch eine Wasserleitung soll auf dem Schulgelände gebaut werden. 5. Einige Gemeindemitglieder haben Patenschaften, die Patenkinder können dadurch regelmäßig zur Schule gehen und erhalten eine medizinische Grundversorgung. Man kann unsere Hilfsaktionen unterstützen: - durch Mitgliedschaft im Asante e.V. (der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 20 €) - durch individuelle Spenden oder - durch die Teilnahme an den verschiedenen Aktionen unserer Gemeinde für Kenia, z. B. Fastenessen, Basare, Benefizkonzerte, Frühschoppen u. ä. mehr.
Wer neugierig geworden ist und mehr wissen will, klickt sich ein unter
www.asante-ev.de
Ansprechpartner in der Gemeinde ist: Gabriele Derer, Tel. 0361/3 45 26 35 E-Mail: Keniaprojekt
|
Ausführlichere Informationen
|
St. Georg unterstützt Hilfsprojekte in Kenia
Durch persönliche Kontakte nach Kenia unterstützt unsere Gemeinde verschiedene Hilfsprojekte in Kenia:
1. Es begann mit dem Häkeln von Weihnachtsengeln. Die Mutter eines schwerkranken Kindes, das in Nairobi operiert werden sollte, wollte einen Teil der Kosten selbst tragen. Da Mama Salim häkeln konnte, versuchte sie sich in kleineren Arbeiten, bis schließlich als Weihnachtsschmuck kleine afrikanische Engel entstanden. Was ursprünglich nur als Weihnachtsschmuck gedacht war, wurde nun der Anfang eines Frauenprojektes, welches in den letzten Monaten 25 Frauen (es gibt inzwischen eine Warteliste mit Frauen, die häkeln wollen), überwiegend allein erziehenden Müttern, und überwiegend Frauen ohne jegliche Handarbeitskenntnisse, Erleichterung in ihren täglichen Nöten verschafft. Unter den vielen Hilfe suchenden Müttern moslemischen Glaubens wurden vier weitere ausgewählt, alle allein erziehend. Das Leben dieser Frauen mit ihren Kindern in ihrer grenzenlosen Armut und Hoffnungslosigkeit ist nicht zu beschreiben. Immer wieder gingen Anfragen für Engelchen ein, und es war abzusehen, dass die fünf Frauen bis zum Weihnachtsfest die Aufträge nicht schaffen konnten. So entschloss man sich, zu einer kleinen, nahen christlichen Gemeinde zu gehen, Menschen aus dem Inland, die sich dort im Laufe vieler Jahre angesiedelt haben. Die Männer arbeiten im Steinbruch, für Frauen gibt es keine Arbeit, die Kinder gehen nicht zur Schule. Kontakte zwischen Christen und Moslems gibt es nicht. Fünf sehr junge Frauen wurden ausgewählt, die bereits häkeln konnten. Mama Salim erarbeitete mit ihnen die Weihnachtsengel und nach einem Monat konnten diese Frauen die Engelchen allein häkeln. Nun treffen sich alle einmal in der Woche zur Besprechung der Arbeit, Garnvergabe, Abgabe der fertig gestellten Engel, Bezahlung. Im Turnus bringen zwei dieser Frauen Essen mit, auch dies ein Zubrot. Und was schön zu verfolgen ist, es werden neue Beziehungen geknüpft, die Frauen unterschiedlicher Religionen lernen sich kennen. Den Lohn für ihre Arbeit benötigten die Frauen anfangs ausschließlich für Essen. Er ermöglicht ihnen, ihren Kindern außer der einen täglichen Mahlzeit (Maisbrei mit Salz) ein Frühstück geben zu können und das Abendessen reichhaltiger, abwechslungsreicher zu gestalten. Inzwischen beginnen die Frauen vorsichtig zu planen. So schulte eine Frau, die seit Beginn des Projektes dabei ist, ihren Sohn in der Schule ein, eine andere hat für ihre auf dem Boden schlafenden vier Kindern eine Matratze gekauft. Dieses kleine Frauenprojekt ist für die inzwischen 25 Frauen mit ihren vielen Kindern die einzige Möglichkeit, ihre hoffnungslose Situation zu verändern.
2. Außerdem haben einige Gemeindemitglieder Patenschaften über Schulkinder in Kenia übernommen. Dadurch können die Kinder eine private Schule besuchen, Schuluniformen und Schulbücher kaufen. In dieser Schule, in die „unsere" Kinder gehen, gibt es ein einmaliges Projekt: die Schulspeisung! Alle Kinder erhalten ein warmes, abwechslungsreiches Mittagessen – dadurch können auch 3 Köchinnen beschäftigt werden. Für diese Schulspeisung spendete St. Georg Töpfe, Kochlöffel, Kellen. 2005 konnte für 140 Schulkinder während der Schulzeit ein Mittagessen zubereitet werden.
3. Ein weiteres Projekt war der Kindergarten in Kirima. Dort werden 53 Kinder von einer ausgebildeten Kindergärtnerin betreut. St. Georg stellte das Geld bereit für Stühle, Tische, auch für Spielzeug, einen Schrank sowie eine abschließbare Tür. Auch diese 53 Kinder bekommen seit März 2005 ein mit viel Liebe zubereitetes Frühstück.
4. Ein weiteres wichtiges Projekt, welches uns sehr am Herzen liegt, ist das Waisenkinderprojekt. Hauptsächlich durch die AIDS-Problematik gibt es in Afrika viele Halb- bzw. Vollwaisen. Stirbt ein Elternteil, werden die Kinder auf die übrigen Verwandten aufgeteilt. Manchmal sehen sich die Geschwister nie wieder. Um dies zu verhindern, gibt es auch Patenschaften für die Waisenkinder. Diese Kinder besuchen eine staatliche Schule, für die kein Schulgeld bezahlt werden muss. Vom Geld der Paten (bisher jährlich 120 €) werden die Schuluniform, Bücher, Hefte, Schreibmaterial und eine medizinische Grundversorgung bezahlt. Ein kleiner Betrag bleibt übrig als Unterstützung für die zu betreuende Person, sodass die Kinder gemeinsam versorgt werden können.
5. Um nicht nur von Spenden zu leben und um Menschen in Deutschland die Möglichkeit zu geben, sich regelmäßig für unser Kenia-Projekt einzusetzen, gründeten wir einen Verein: Asante e.V. (Asante heißt „Danke“). Für 20 € Jahresbeitrag kann man bei uns Mitglied werden. Diese regelmäßigen Einnahmen sind besonders wichtig, mit ihnen kann man besser planen.
Im Augenblick werden vor allem neue Klassenzimmer gebaut. Damit wird den Schulkindern ein reibungsloser Unterricht ermöglicht. Sie müssen nicht mehr auf dem Fußboden sitzen und schreiben. Wir lassen von einheimischen Tischlern Pulte bauen, an denen 2 – 3 Kinder sitzen können. Eine solche Schulbank kostet 20 €. Wenn Sie noch mehr über Asante e.V. erfahren wollen, so klicken Sie sich ein unter
www.asante-ev.de
Gabriele Derer
|
|
|
zurück
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |